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Ohren schützen!

Tinnitus und Folgen von Gehörschäden
Ohren schützen: Gewusst wie!
Ohrstöpsel
Quelle: SUVA
Wer diese einfachen Tipps beachtet, kann sein Gehör gut gegen übermässige Lautstärken schutzen.

Höre auf die Alarmzeichen Deines Körpers! Jedes Taubheitsgefühl oder Ohrensausen ist ein klares Signal der Ohren, dass die Musik gefährlich laut ist oder war.

Wenn Du nach lauter Musik Ohrensausen hast, gönne den Ohren eine lange Ruhepause. Nach einer Nacht mit Ohrensausen am nächsten Morgen mit dem Kopfhörer zur Arbeit oder Schule gehen ist Gift für die Ohren.

Stelle Dich in Discos oder an Konzerten nicht direkt vor oder neben den Lautsprechern hin, da diese extreme Schallspitzen abstrahlen können. Diese Peaks sind für die Ohren am gefährlichsten. Ausserdem ist die Klangqualität in der Mitte des Raums am besten.

Ohrschutzstöpsel dämmen zwischen 10 und 40 dB(A), je nachdem wie weit sie ins Ohr gesteckt werden. Mit Stöpseln bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite, kannst die Lautstärke selber regulieren und hörst noch immer genug.

Bringst Du die Ohrstöpsel nicht ins Ohr hinein, liegts nicht an Deinen Ohren, sondern an der Technik des Einführens: zusammenrollen, hineinstecken und während der Ausdehnphase 30 Sekunden lang den Finger drauf halten.

Ohrstöpsel sind billig und es gibt für jede Gelegenheit die richtigen, auch kleine, unauffällige, z.B. für die Disco.

Hast Du keine Ohrstöpsel dabei, kannst Du es mit einem angefeuchteten, zerknüllten Fetzen Papiertaschentuch probieren, das dämmt etwa 5 db(A).

Wenn Du die Lautstärke beim MP3-Player aufdrehst, z.B. im Zug, weil es zu laut ist, versuchs mit einem Bügelkopfhörer, der dämmt die Umgebungsgeräusche.

Das Risiko eines Hörverlusts hängt von der Lautstärke und der Hördauer ab, daher gilt: Je lauter Du Musik hörst, desto weniger lang kannst Du hören, ohne einen Hörschaden zu riskieren.


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Laermorama: Ohren schützen