Kennst Du den Film "A Million Dollar Baby" von Clint Eastwood (4 Oscars)? Hier wird klar, wie gefährlich Adrenalin sein kann.
In diesem Film ist Maggi, die 31-jährige Protagonistin (Hilary Swank), eine kämpferische Boxerin und tatsächlich schafft sie es, die amtierende Weltmeisterin herauszufordern.
Doch diesen letzten Kampf führt sie nicht zu Ende. Sie wird zum Krüppel, als ein Schlag ihrer Gegnerin sie so stark trifft, dass sie vom Hals an abwärts vollständig gelähmt ist. Maggi muss ab dem Zeitpunkt immer in der selben Position auf einem Bett oder in einem Rollstuhl zu verharren. Ihre Beine faulen langsam ab und müssen amputiert werden. Das alles ist so unerträglich, dass Maggi schliesslich aufgibt. Sie kann nicht mehr und will, dass ihr Trainer (Eastwood) das tut, wozu sie selber nicht mehr in der Lage ist - sich töten. Irgendwann willigt der Trainer ein und spritzt ihr eine hohe Dosis eines Giftes: Adrenalin.
Stresshormone sind Gifte! Sie werden uns im Alltag nur deshalb nicht gefährlich, weil es in unserem Reservoir im Körper nur wenig davon hat. Wird diese Reserve aufgebraucht, füllt es sich nur langsam wieder. Würde man aber von ein paar Dutzend Mitmenschen das zur Zeit vorhandene Adrenalin einsammeln und sich ins Blut spritzen, hätte man dasselbe Problem wie bei anderen schlimmen Vergiftungen.
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