Aus dem ersten Kapital "Was ist Schall" weisst du vielleicht noch, dass der Mensch Frequenzen zwischen 16Hz und 20'000 Hz hört. Theoretisch gäbe es also eine riesige Anzahl an Tönen und Klängen, mit denen man Musik machen kann, oder? Stimmt. Aber nicht alle Tonkombinationen oder Tonintervalle hören sich für uns gut an. Der Mathematiker Pythagoras entdeckte, dass wir Klänge angenehm finden, die in ganzzahligen Verhältnissen zueinander stehen. Sieh dir folgende Animation mit Tonbeispielen an:
Quelle: The Granger Collection, New York City; SuvaPro AUDIO DEMO 3
Je komplizierter das Verhältnis zwischen den Tönen, desto unschöner hört es sich an. Diese unangenehmen Tonintervalle nennt man Dissonanz.